Wichtiges aus der Gemeinde Mai 2023

Gemeinderatssitzung am 23.05.2023

Eine Gedenk- und Schweigeminute für den verstorbenen Gemeinderat Harald Postler stand am Anfang der Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Carsten Joneitis würdigte den Einsatz von Harald
Postler im Gemeinderat sowie in mehreren Vereinen im Ortsteil Staffelbach.

Einen interessanten wie auch nachdenklichen Bericht über den Klimawandel gab Dr. Dominik Kremer vom Institut für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er referierte unter dem Schwerpunkt „Was können wir in unserer Kommune tun, wenn es immer heißer wird?“. Mit dem Projekt „REKKE“ wird untersucht, wie dem Klimawandel auch im ländlichen Bereich durch Förderung von Klimaschutz, Klimaresilienz und Klimaanpassung begegnet werden kann. In diesem Zusammenhang ist in unserer Gemeinde am 21. Oktober 2023 ein Nachhaltigkeitsfest geplant. Dabei sollen durch verschiedene Veranstaltungen Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt und behandelt werden.

Wie in den letzten Jahren wurde auch heuer wieder der von der Verwaltung vorgelegte Haushaltsplan ohne Gegenstimme beschlossen. Kämmerer Ludwig Pickel legte den Haushaltsplan mit einem Gesamtvolumen von 17.785.234 € vor. Im Gegensatz zum Vorjahr entspricht dieser einer Steigerung von 7,27 %. Hiervon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 11.614.234 € und auf den Vermögenshaushalt 6.171.000 €. Im Einzelnen erklärte der Kämmerer das Zahlenwerk sehr
übersichtlich und ausführlich, was in der Diskussion von allen Fraktionen gelobt wurde.

In einem Sachvortrag berichtete Herr Roland Lösel (zuständig bei der Firma Dennert für erneuerbare Energien) über die geplante PV-Anlage auf dem Mittelsee der drei Baggerseen. Er konkretisierte das Konzept der Firma Dennert und zeigte auf, wie das Gemeinschaftswerk zwischen der Firma Dennert und der Gemeinde aussehen könnte. Angedacht sind drei Projektblöcke mit insgesamt 18 Millionen Kilowattstunden. Zwölf Millionen Kilowattstunden will die Firma Dennert als Eigentümerin selbst nutzen, sechs Kilowattstunden verblieben bei der Gemeinde. Die Gesamtkosten der Anlage werden auf ca. 18 bis 20 Millionen Euro geschätzt. Umgesetzt werden soll das Projekt im Jahr 2025.


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