Nominierungsveranstaltung

Am 24.10.2025 trafen sich die Mitglieder und Unterstützer der Unabhängigen Bürgervertretung Oberhaid zur Nominierungsveranstaltung für die Kommunalwahl am 8.03.2026.

Erster Vorsitzender Peter Deusel eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode, in welcher die UBV wegweisende Projekte in der Gemeinde mitgestaltet und auf den Weg gebracht hat. Beispielhaft hierfür sind
– die regelmäßig im gemeindlichen Amtsblatt erscheinenden Anzeigen, welche an ein umweltbewusstes und nachhaltiges Verhalten im Alltag erinnern,
– das Nachhaltigkeitsfest 2023 und das Zukunftsfest 2025, welche mit interessanten Vorträgen zu den Themen Umwelt, Klimawandel und Energieversorgung in Verbindung mit einem Umsonstbasar eine große Zahl interessierter Besucher anlockten,
– die Machbarkeitsstudie zur ‚Neuen Turnhalle‘, welche als Folge einer Informationsveranstaltung der UBV von der Gemeinde Oberhaid in Auftrag gegeben wurde, und mit deren Fertigstellung im Januar 2026 gerechnet wird,
– die Auseinandersetzung mit der „Babyboomer“- Generation und deren Ausscheiden aus der Arbeitswelt: Auf Initiative der UBV wurde zu dieser Thematik einen Vortrag von Edmund Görtler im Gemeinderat organsiert mit der Forderung, hierzu Konzepte und Ideen auszuarbeiten, wie die Kompetenz und Energie dieser Bevölkerungsgruppe genutzt werden kann.

Nicht zu vergessen ist das Engagement des 1. Vorsitzenden Peter Deusel, der die Teilnahme an der Ausschreibung der Körberstiftung in unserer Gemeinde möglich machte und damit viele neue gute Projekte in der Gemeinde auf den Weg brachte.

Im Anschluss stellte Gemeinderat Dominic Griesbach die vorläufigen Ergebnisse seiner Umfrage „Gut leben in Oberhaid“ vor. Durch viel persönlichen Einsatz konnte eine hohe Rücklaufquote erreicht und damit die für die Bürger bedeutsamen Themen herausgearbeitet werden. Als positiv bewertet werden vor allem das rege kulturelle Leben in Oberhaid, die vielfältigen Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren, das Vereinsangebot sowie die gute Infrastruktur. Verbesserungspotential gesehen wird vor allem in der Verkehrs- und Wohnungssituation. Die Umfrage soll noch bis Ende des Jahres weiterlaufen.

Sodann bestimmten die Mitglieder die Ziele für die neue Wahlperiode:
Dies ist vor allem – wie bisher auch – eine sachliche, bürgernahe Politik, die an kein überregionales Wahlprogramm einer Partei gebunden ist. Konkrete Aufgaben sind: Nachhaltige Wohn- und Verkehrskonzepte, welche den neuen Herausforderungen Rechnung tragen müssen, die Infrastruktur, welche erhalten und nach Möglichkeit ausgebaut werden muss, sowie der Erhalt der Schule und der ärztlichen Grundversorgung vor Ort. Das Projekt Turnhalle soll unter Berücksichtigung aller Interessen weitergeführt werden.

Abschließend wurde die Kandidatenliste für die Kommunalwahl vorgestellt und einstimmig von den Mitgliedern beschlossen. Die Kandidaten stellten sich im einzelnen persönlich mit ihren Themenschwerpunkten vor. Es konnte eine erfreulich große Anzahl an jungen Menschen gewonnen werden, die sich der Verantwortung zur Gestaltung ihrer Gemeinde stellen wollen.